Seltene Polarlichter über Bocholt – Himmelsspektakel am Abend
20.01.2026 - Ein außergewöhnliches Naturphänomen hat am späten Montagabend zahlreiche Menschen im westlichen Münsterland überrascht. Ab etwa 22:30 Uhr waren über Bocholt deutlich sichtbare Polarlichter zu beobachten – ein Ereignis, das in dieser Region nur äußerst selten vorkommt.
Zeugen berichteten von schnellen, dynamischen Lichtbewegungen, die in intensiven Grüntönen über den Himmel zogen. Die Erscheinung war für einen längeren Zeitraum klar erkennbar und bot ein Schauspiel, das man sonst nur aus nördlichen Ländern wie Norwegen oder Island kennt.
Hintergrund: Wie Polarlichter entstehen
Polarlichter – wissenschaftlich Aurora borealis – entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen aus dem Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde treffen. Diese Teilchen werden zu den Polarregionen gelenkt und regen in der oberen Atmosphäre Sauerstoff- und Stickstoffatome zum Leuchten an.
Die typische grüne Farbe entsteht durch Sauerstoff in rund 100 bis 150 Kilometern Höhe.
Warum Bocholt so selten betroffen ist
Bocholt liegt auf etwa 52 Grad nördlicher Breite und damit weit außerhalb der üblichen Polarlichtzone. Damit das Phänomen hier sichtbar wird, muss ein außergewöhnlich starker geomagnetischer Sturm auftreten, der das Polarlichtoval weit nach Süden ausdehnt.
Solche Stürme sind selten und treten nur wenige Male pro Jahrzehnt in dieser Intensität auf. Hinzu kommt, dass klare Sichtbedingungen nötig sind – ein weiterer Grund, warum Beobachtungen wie am 19. Januar 2026 in Bocholt eine echte Ausnahme darstellen.

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War seit 26 Jahren beim Entsorgungs- und Servicebetrieb tätig Der gebürtige Bo...
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10.05.2026 - Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, wurde die Feuerwehr Rhede um 15:05 U...
20.01.2026 - Ein außergewöhnliches Naturphänomen hat am späten Montagabend zahlreiche Menschen im westlichen Münsterland überrascht. Ab etwa 22:30 Uhr waren über Bocholt deutlich sichtbare Polarlichter zu beobachten – ein Ereignis, das in dieser Region nur äußerst selten vorkommt.
Zeugen berichteten von schnellen, dynamischen Lichtbewegungen, die in intensiven Grüntönen über den Himmel zogen. Die Erscheinung war für einen längeren Zeitraum klar erkennbar und bot ein Schauspiel, das man sonst nur aus nördlichen Ländern wie Norwegen oder Island kennt.
Hintergrund: Wie Polarlichter entstehen
Polarlichter – wissenschaftlich Aurora borealis – entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen aus dem Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde treffen. Diese Teilchen werden zu den Polarregionen gelenkt und regen in der oberen Atmosphäre Sauerstoff- und Stickstoffatome zum Leuchten an.
Die typische grüne Farbe entsteht durch Sauerstoff in rund 100 bis 150 Kilometern Höhe.
Warum Bocholt so selten betroffen ist
Bocholt liegt auf etwa 52 Grad nördlicher Breite und damit weit außerhalb der üblichen Polarlichtzone. Damit das Phänomen hier sichtbar wird, muss ein außergewöhnlich starker geomagnetischer Sturm auftreten, der das Polarlichtoval weit nach Süden ausdehnt.
Solche Stürme sind selten und treten nur wenige Male pro Jahrzehnt in dieser Intensität auf. Hinzu kommt, dass klare Sichtbedingungen nötig sind – ein weiterer Grund, warum Beobachtungen wie am 19. Januar 2026 in Bocholt eine echte Ausnahme darstellen.

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