Fotograf versinkt in Matsch bei Fotoshooting in Winterswijk – Feuerwehr rettet ihn spektakulär
19.01.2026 - Winterswijk, 19. Januar 2026 – Ein harmloser Fototermin entwickelte sich am Sonntagnachmittag zu einem unfreiwilligen Abenteuer: Ein Fotograf, der im Auftrag einer Winterswijker Partei auf dem Gelände der alten Ziegelei unterwegs war, geriet auf dem Rückweg in eine tückische Schlammsenke – und steckte fest.
Gegen 13:30 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Der Mann hatte zunächst versucht, sich selbst zu befreien, doch der zähe Matsch ließ ihn nicht los. Erst nach einer halben Stunde entschloss er sich, mit „Schaum vor dem Mund und Scham im Gesicht“, wie er später selbst schrieb, die Rettungskräfte zu alarmieren.
Die Polizei rückte zuerst an, konnte den Mann jedoch nicht erreichen. Daraufhin wurde ein spezielles Oberflächenrettungsteam der Feuerwehr angefordert. Mit einem Schlitten bahnten sich die Einsatzkräfte vorsichtig ihren Weg durch den Morast und zogen den Fotografen schließlich aus seiner misslichen Lage.
Nach einer kurzen Untersuchung im Rettungswagen konnte Entwarnung gegeben werden: Der Mann blieb unverletzt – nur seine Schuhe mussten im Matsch zurückbleiben. Auf Social Media zeigte er sich erleichtert und selbstironisch: „Ich wollte nur den kürzesten Weg nehmen. Der war dann wohl doch zu kurz gedacht.“
Ein Vorfall, der zeigt: In Winterswijk kann selbst ein Fotospaziergang zum Abenteuer werden.

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