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Aktuelle News aus Bocholt 2019

Datum: 18.12.2019, 12:30 Uhr
Stadtgeschichte digital entdecken

Neue Webseite zum Thema ?Erinnerungskultur? ist online

Seit dem 17. Dezember 2019 können interessierte Bürgerinnen und Bürger im Internet mehr über Bocholts Stadtgeschichte erfahren. Der städtische Fachbereich für Kultur und Bildung hat jetzt eine Webseite veröffentlicht, die sich speziell mit dem Thema ?Erinnerungskultur? beschäftigt.

Die Seite ist unter www.bocholt.de/rathaus/kultur-und-bildung/erinnerungskultur abrufbar.

Durch verschiedene Formate vermittelt die Webseite umfangreiche und vielfältige Informationen zu geschichtlichen Ereignissen, Personen und Orten der Stadt Bocholt. Damit reagierte der Fachbereich Kultur und Bildung auf ein wachsendes Interesse an den verschiedenen Themen der Bocholter Stadtgeschichte. Die Materialien richten sich darüber hinaus auch an Besucherinnen und Besucher der Stadt, sowie Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen.

Erinnerung an geschichtliche Ereignisse

'Wir möchten mit der Webseite die vielen Themen unserer Stadtgeschichte vermitteln und auch an die dunklen Kapitel der Bocholter Stadtgeschichte erinnern. Vor allem die Geschehnisse während des Nationalsozialismus dürfen nie wieder passieren', so Thomas Waschki, Erster Stadtrat.

Die Webseite bietet zudem die Möglichkeit, Texte von örtlichen Autorinnen und Autoren zu veröffentlichen. Sie ist ein wachsendes Projekt, das sich stetig um Inhalte erweitert.

Stadtgeschichte zum Erleben

Im Rahmen der Erinnerungskultur werden künftig auch historische Ansichten der Stadt an öffentlichen Orten der Innenstadt aufgestellt. Die Vergangenheit Bocholts soll so auf vielfältige Weise für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbar gemacht werden. Auf der Webseite kann man sich schon jetzt über die ausgewählten historischen Orte informieren.

Die Umsetzung der Webseite erfolgte unter Mitwirkung engagierter Autorinnen und Autoren im Bereich der Erinnerungskultur. Der Historiker Marius Lange, Josef Niebur und Hermann Oechtering vom Arbeitskreis Synagogenlandschaften sowie Mitarbeitende des Stadtarchivs stellten Texte und Bilder zur Verfügung. Die technische Begleitung des Projekts übernahm Bruno Wansing vom städtischen Presse- und Informationsdienst.






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