80 Jahre deutschbritische Freundschaft im Zeichen des Brexit
02.10.2026 - Rückblick auf Veranstaltung im LernWerk. Mehr als 40 Gäste diskutieren über Vergangenheit und Zukunft der deutsch-britischen Beziehungen Mehr als 40 Interessierte sind der Einladung des EUROPE DIRECT Bocholt und der Deutsch-Britischen Gesellschaft Bocholt e.V. zur Veranstaltung ?80 Jahre Freundschaft NRW ? Großbritannien im 10. BREXIT-Jahr? am 1. Oktober 2026 gefolgt. Begrüßt wurden die Gäste vom Vorsitzenden der Deutsch-Britischen Gesellschaft Bocholt e.V., Andreas Becker, und der stellvertretenden Bürgermeisterin Gudrun Koppers im Appendix des LernWerks.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Großbritannien seit dem Brexit entwickelt haben und welche Perspektiven sich für die kommenden Jahre ergeben. Passend zur Bocholter Partnerstadt Rossendale wurde zum Abschluss ein typisch britisches Lancashire Stew serviert. Von „Operation Marriage“ bis zur Königswinter-Konferenz Referentin Dr.
Birgit Bujard zeichnete die Entwicklung der deutsch-britischen Beziehungen seit der Gründung Nordrhein-Westfalens durch die britische Besatzungsmacht nach. Zu den bis heute wichtigen Verbindungen zählen Städte- und Schulpartnerschaften sowie die traditionsreiche Königswinter-Konferenz und die Young Königswinter Conference. „Gerade heute zeigt sich, wie wertvoll über Jahrzehnte gewachsene Freundschaften sind. Sie leben vor allem von persönlichen Begegnungen, Städtepartnerschaften und dem Austausch junger Menschen“, betonte die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Koppers. Neue Zusammenarbeit nach dem Brexit Deutlich wurde im Vortrag, dass der Brexit zwar eine Zäsur darstellt, Deutschland und Großbritannien ihre bilaterale Zusammenarbeit inzwischen aber wieder intensivieren. Mit dem Trinity-House-Abkommen und dem Kensington-Vertrag wurden neue Grundlagen für eine engere Kooperation geschaffen.
Auch der Jugend- und Schüleraustausch soll erleichtert werden. Zugleich zeigte die Referentin auf, dass die Europäische Union für Großbritannien weiterhin der wichtigste wirtschaftliche Bezugsraum bleibt und Deutschland und Großbritannien in zahlreichen außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Fragen eng verbunden sind. Brexit bleibt Thema Zehn Jahre nach dem britischen Referendum ist die Diskussion über das Verhältnis zur Europäischen Union keineswegs beendet. Im Vortrag wurde darauf hingewiesen, dass mittlerweile eine Mehrheit der Britinnen und Briten den Brexit rückblickend kritisch bewertet. Zugleich bleibt offen, wie eine mögliche weitere Annäherung an die Europäische Union konkret aussehen könnte.
Zunehmend werden die deutsch-britischen Beziehungen heute über bilaterale Kooperationen, Jugendbegegnungen und persönliche Kontakte gestaltet. Die Veranstaltung wurde durch die Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chefs der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
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Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Großbritannien seit dem Brexit entwickelt haben und welche Perspektiven sich für die kommenden Jahre ergeben. Passend zur Bocholter Partnerstadt Rossendale wurde zum Abschluss ein typisch britisches Lancashire Stew serviert. Von „Operation Marriage“ bis zur Königswinter-Konferenz Referentin Dr.
Birgit Bujard zeichnete die Entwicklung der deutsch-britischen Beziehungen seit der Gründung Nordrhein-Westfalens durch die britische Besatzungsmacht nach. Zu den bis heute wichtigen Verbindungen zählen Städte- und Schulpartnerschaften sowie die traditionsreiche Königswinter-Konferenz und die Young Königswinter Conference. „Gerade heute zeigt sich, wie wertvoll über Jahrzehnte gewachsene Freundschaften sind. Sie leben vor allem von persönlichen Begegnungen, Städtepartnerschaften und dem Austausch junger Menschen“, betonte die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Koppers. Neue Zusammenarbeit nach dem Brexit Deutlich wurde im Vortrag, dass der Brexit zwar eine Zäsur darstellt, Deutschland und Großbritannien ihre bilaterale Zusammenarbeit inzwischen aber wieder intensivieren. Mit dem Trinity-House-Abkommen und dem Kensington-Vertrag wurden neue Grundlagen für eine engere Kooperation geschaffen.
Auch der Jugend- und Schüleraustausch soll erleichtert werden. Zugleich zeigte die Referentin auf, dass die Europäische Union für Großbritannien weiterhin der wichtigste wirtschaftliche Bezugsraum bleibt und Deutschland und Großbritannien in zahlreichen außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Fragen eng verbunden sind. Brexit bleibt Thema Zehn Jahre nach dem britischen Referendum ist die Diskussion über das Verhältnis zur Europäischen Union keineswegs beendet. Im Vortrag wurde darauf hingewiesen, dass mittlerweile eine Mehrheit der Britinnen und Briten den Brexit rückblickend kritisch bewertet. Zugleich bleibt offen, wie eine mögliche weitere Annäherung an die Europäische Union konkret aussehen könnte.
Zunehmend werden die deutsch-britischen Beziehungen heute über bilaterale Kooperationen, Jugendbegegnungen und persönliche Kontakte gestaltet. Die Veranstaltung wurde durch die Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chefs der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
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