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Angehende Erzieherinnen und Erzieher besuchen Moschee

20.04.2026 - Besuch von 18 Schülerinnen und Schüler des August-Vetter-Berufskollegs. Einblicke in islamisches Gemeindeleben Achtzehn angehende Erzieherinnen und Erzieher des August-Vetter-Berufskollegs besuchten kürzlich die Diyanet-Fatih-Moschee an der Langenbergstraße. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke in den islamischen Glauben und das Gemeindeleben vor Ort. Ziel des Besuchs war die Förderung der interkulturellen Kompetenz für die spätere pädagogische Arbeit. Am Donnerstag, den 16. April, besuchten die Schülerinnen und Schüler im dritten Ausbildungsjahr die Diyanet-Fatih-Moschee an der Langenbergstraße 49. Begleitet wurde die Gruppe von der Initiatorin und Fachlehrerin Manuela Waschki sowie von Turgay Turgut, dem Sohn des Gemeindegründers.

Turgut erläuterte der Gruppe zunächst die historischen Anfänge der Moschee, die im Jahr 1985 als kleine Gemeinde gegründet wurde. Dabei vermittelte er sowohl theoretische Grundlagen zum Islam als auch praktische Hinweise zum alltäglichen Leben innerhalb einer Moscheegemeinde. Im Gebetsraum der Männer hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, unter Beachtung der rituellen Gepflogenheiten einem Gebet in stiller Atmosphäre beizuwohnen.

Im Rahmen der Führung wurden zentrale Aspekte der Religionsausübung thematisiert, darunter die fünf Säulen des Islams, die Bedeutung der Gebetszeiten sowie die Aufgaben des Imams. Auch die räumliche Trennung der Geschlechter während der Gebete wurde ausführlich dargelegt. In einer anschließenden Reflexionsrunde arbeiteten die angehenden Fachkräfte Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem christlichen und dem islamischen Glauben sowie zwischen den jeweiligen Gotteshäusern heraus.

Um solche interkulturellen Begegnungen künftig dauerhaft zu ermöglichen, ist eine engere Zusammenarbeit geplant. Isabel Testroet, Leiterin der Volkshochschule und der Jungen Uni, Fatma Boland von der VHS sowie Manuela Waschki vom August-Vetter-Berufskolleg werden hierzu gemeinsam mit dem städtischen Integrationsbeauftragten Bruno Wansing an einer Verstetigung des Formats arbeiten. Ziel ist es, den interreligiösen Dialog in Bocholt nachhaltig zu stärken und als festen Bestandteil der Bildungsarbeit zu etablieren.

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