Baggerfahrer macht Fehler bei Uferarbeiten am Aasee - Ufer rutsch ab und Stauwehr wird unterspült - Aasee komplett leer gelaufen
Ein unerwarteter Zwischenfall hat für Aufregung rund um die neuen Aasee‑Terrassen gesorgt. Bei der Neugestaltung des Ufers im Rahmen der Bauarbeiten für das neue R-Café hat ein Baggerfahrer ein folgenschweren Fehler gemacht: Der Baggerfahrer soll versehentlich eine tragende Schicht neben der Stauwehranlage am Bocholter Aasee abgetragen haben. Dadurch gab es einen Erdrutsch. In Folge wurde die Stauwehranlage an der Königsmühle unterspült. Innerhalb weniger Stunden lief der komplette Aasee aus – und legte einen Anblick frei, den selbst langjährige Anwohner so noch nie gesehen haben. Für einige Stunden wurde der Bereich rund um das Textilmuseum von einer massiven Flutwelle überschwemmt.
Einsturz der Brücke und dramatische Rettung
Durch die Unterspülung brach die Fußgängerbrücke über dem Stauwehr ein. Der Baggerfahrer selbst wurde von der plötzlich einsetzenden Strömung erfasst und einen Kilometer weit mitgerissen. Einsatzkräfte fanden ihn schließlich leicht verletzt, aber ansprechbar, am Mariengymnasium in der Bocholter Aa. Er wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Schlammiger Seegrund offenbart jahrzehntealte Geheimnisse
Mit dem Abfluss des Wassers kam der schlammige Grund des Aasees zum Vorschein – und mit ihm eine Reihe erstaunlicher Funde. Besonders spektakulär: Ein massiver Tresor, der offenbar seit Jahrzehnten im See lag. Die Feuerwehr barg ihn am frühen Morgen.
Im Inneren befanden sich 280.000 Deutsche Mark, größtenteils in gebündelten 100‑DM‑Scheinen. Die Polizei vermutet, dass der Tresor aus einem Bankraub in den frühen 1990er‑Jahren stammen könnte. Die Polizei prüft derzeit, ob es Verbindungen zu einem bis heute ungeklärten Fall aus dem Münsterland gibt. Die Scheine seien erstaunlich gut erhalten, allerdings nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel gültig.
Großeinsatz zur Rettung der Fische
Während die Behörden die zahlreichen Funde untersuchen, läuft parallel ein Großeinsatz zum Schutz der Tierwelt. Tausende Fische, die im verbliebenen Restwasser zappelten, mussten schnellstmöglich umgesetzt werden. Hilfsorganisationen, Tierrettung, Anglervereine und freiwillige Helfer bildeten eine Menschenkette, um die Tiere in Transportbehälter zu setzen.
Die Fische wurden anschließend an der Mosse wieder ausgesetzt, wo sie laut Experten gute Überlebenschancen haben. Einige besonders große Karpfen sorgten dabei für Staunen – und für nasse Füße bei den Helfern.
Stadt prüft Schäden – Wiederbefüllung unklar
Die Stadt Bocholt steht nun vor der Aufgabe, die Schäden an der Stauwehranlage und Brücke zu begutachten. Erst danach könne entschieden werden, wann und wie der Aasee wieder gefüllt werden könne. Ein Sprecher der Stadt Bocholt betonte, dass die Sicherheit oberste Priorität habe.

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Ein unerwarteter Zwischenfall hat für Aufregung rund um die neuen Aasee‑Terrassen gesorgt. Bei der Neugestaltung des Ufers im Rahmen der Bauarbeiten für das neue R-Café hat ein Baggerfahrer ein folgenschweren Fehler gemacht: Der Baggerfahrer soll versehentlich eine tragende Schicht neben der Stauwehranlage am Bocholter Aasee abgetragen haben. Dadurch gab es einen Erdrutsch. In Folge wurde die Stauwehranlage an der Königsmühle unterspült. Innerhalb weniger Stunden lief der komplette Aasee aus – und legte einen Anblick frei, den selbst langjährige Anwohner so noch nie gesehen haben. Für einige Stunden wurde der Bereich rund um das Textilmuseum von einer massiven Flutwelle überschwemmt.
Einsturz der Brücke und dramatische Rettung
Durch die Unterspülung brach die Fußgängerbrücke über dem Stauwehr ein. Der Baggerfahrer selbst wurde von der plötzlich einsetzenden Strömung erfasst und einen Kilometer weit mitgerissen. Einsatzkräfte fanden ihn schließlich leicht verletzt, aber ansprechbar, am Mariengymnasium in der Bocholter Aa. Er wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Schlammiger Seegrund offenbart jahrzehntealte Geheimnisse
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Im Inneren befanden sich 280.000 Deutsche Mark, größtenteils in gebündelten 100‑DM‑Scheinen. Die Polizei vermutet, dass der Tresor aus einem Bankraub in den frühen 1990er‑Jahren stammen könnte. Die Polizei prüft derzeit, ob es Verbindungen zu einem bis heute ungeklärten Fall aus dem Münsterland gibt. Die Scheine seien erstaunlich gut erhalten, allerdings nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel gültig.
Großeinsatz zur Rettung der Fische
Während die Behörden die zahlreichen Funde untersuchen, läuft parallel ein Großeinsatz zum Schutz der Tierwelt. Tausende Fische, die im verbliebenen Restwasser zappelten, mussten schnellstmöglich umgesetzt werden. Hilfsorganisationen, Tierrettung, Anglervereine und freiwillige Helfer bildeten eine Menschenkette, um die Tiere in Transportbehälter zu setzen.
Die Fische wurden anschließend an der Mosse wieder ausgesetzt, wo sie laut Experten gute Überlebenschancen haben. Einige besonders große Karpfen sorgten dabei für Staunen – und für nasse Füße bei den Helfern.
Stadt prüft Schäden – Wiederbefüllung unklar
Die Stadt Bocholt steht nun vor der Aufgabe, die Schäden an der Stauwehranlage und Brücke zu begutachten. Erst danach könne entschieden werden, wann und wie der Aasee wieder gefüllt werden könne. Ein Sprecher der Stadt Bocholt betonte, dass die Sicherheit oberste Priorität habe.

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