CDU und Grüne wollen Blaualgen im Aasee mit Schilf und Pflanzeninseln eindämmen
05.07.2026 - CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben einen gemeinsamen Antrag eingebracht, um neue Maßnahmen gegen die wiederkehrende Blaualgenbelastung im Bocholter Aasee prüfen zu lassen. Hintergrund ist die seit Jahren auftretende sommerliche Algenplage, die regelmäßig zu Badeverboten führt und den See für Besucherinnen und Besucher einschränkt. Über den Prüfauftrag soll der Ausschuss für Klima, Umwelt und Energie am 16. Juli 2026 beraten.
Naturnahe Uferzonen statt Steinbefestigung
Kern des Vorschlags ist die Untersuchung, ob an drei Uferabschnitten die bestehende Ufersicherung aus Steinen und Geotextil teilweise entfernt werden kann. Dadurch soll sich Schilf wieder ausbreiten können. Die Fraktionen argumentieren, dass Schilf dem Wasser über seine Wurzeln wichtige Nährstoffe wie Phosphor und Stickstoff entzieht – Stoffe, die als Haupttreiber für das Wachstum von Blaualgen gelten.
Zusätzliche Pflanzeninseln als Nährstofffilter
Neben der Uferaufwertung sollen auch bepflanzte Schwimminseln geprüft werden. Diese könnten in der Nähe der drei vorhandenen Aquamotec-Umwälzanlagen platziert werden, um den Nährstoffentzug weiter zu verstärken. Die Kombination aus natürlicher Ufervegetation und mobilen Pflanzenflächen soll langfristig die Wasserqualität verbessern.
Fachgutachten als Grundlage – aber mit Einschränkungen
Der Antrag stützt sich auf zwei bereits vorliegende Gutachten:
ein fischereibiologisches Gutachten des Landesfischereiverbands Münster (2019)
ein gewässerökologisches Gutachten der Ruhr-Wasserwirtschafts-Gesellschaft (2023)
Beide empfehlen eine naturnahe Umgestaltung der Uferbereiche. Allerdings wurden die Gutachten nicht speziell zur Bekämpfung von Blaualgen erstellt und bewerten auch keine schwimmenden Pflanzeninseln. CDU und Grüne sehen dennoch Potenzial, die Empfehlungen auf die aktuelle Problematik zu übertragen.
Ziel: Dauerhafte Verbesserung statt jährlicher Notmaßnahmen
Mit dem Prüfauftrag wollen die Fraktionen erreichen, dass die Verwaltung konkrete Möglichkeiten erarbeitet, um die Blaualgenentwicklung langfristig zu reduzieren. Die jährlichen Badeverbote sollen damit perspektivisch der Vergangenheit angehören.

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05.07.2026 - CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben einen gemeinsamen Antrag ein...
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05.07.2026 - Heute ist es wieder so weit: In der Rheder Innenstadt öffnet der ...
05.07.2026 - CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben einen gemeinsamen Antrag eingebracht, um neue Maßnahmen gegen die wiederkehrende Blaualgenbelastung im Bocholter Aasee prüfen zu lassen. Hintergrund ist die seit Jahren auftretende sommerliche Algenplage, die regelmäßig zu Badeverboten führt und den See für Besucherinnen und Besucher einschränkt. Über den Prüfauftrag soll der Ausschuss für Klima, Umwelt und Energie am 16. Juli 2026 beraten.
Naturnahe Uferzonen statt Steinbefestigung
Kern des Vorschlags ist die Untersuchung, ob an drei Uferabschnitten die bestehende Ufersicherung aus Steinen und Geotextil teilweise entfernt werden kann. Dadurch soll sich Schilf wieder ausbreiten können. Die Fraktionen argumentieren, dass Schilf dem Wasser über seine Wurzeln wichtige Nährstoffe wie Phosphor und Stickstoff entzieht – Stoffe, die als Haupttreiber für das Wachstum von Blaualgen gelten.
Zusätzliche Pflanzeninseln als Nährstofffilter
Neben der Uferaufwertung sollen auch bepflanzte Schwimminseln geprüft werden. Diese könnten in der Nähe der drei vorhandenen Aquamotec-Umwälzanlagen platziert werden, um den Nährstoffentzug weiter zu verstärken. Die Kombination aus natürlicher Ufervegetation und mobilen Pflanzenflächen soll langfristig die Wasserqualität verbessern.
Fachgutachten als Grundlage – aber mit Einschränkungen
Der Antrag stützt sich auf zwei bereits vorliegende Gutachten:
ein fischereibiologisches Gutachten des Landesfischereiverbands Münster (2019)
ein gewässerökologisches Gutachten der Ruhr-Wasserwirtschafts-Gesellschaft (2023)
Beide empfehlen eine naturnahe Umgestaltung der Uferbereiche. Allerdings wurden die Gutachten nicht speziell zur Bekämpfung von Blaualgen erstellt und bewerten auch keine schwimmenden Pflanzeninseln. CDU und Grüne sehen dennoch Potenzial, die Empfehlungen auf die aktuelle Problematik zu übertragen.
Ziel: Dauerhafte Verbesserung statt jährlicher Notmaßnahmen
Mit dem Prüfauftrag wollen die Fraktionen erreichen, dass die Verwaltung konkrete Möglichkeiten erarbeitet, um die Blaualgenentwicklung langfristig zu reduzieren. Die jährlichen Badeverbote sollen damit perspektivisch der Vergangenheit angehören.

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Unfallort: Bocholt, Rheder Straße, Unfallzeit: 03.07.2026, 22.30 Uhr, Nach eine...
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