Höchster Stand an Verkehrstoten seit zehn Jahren
12.03.2026 - Im Kreis Borken gab es 2025 zwar weniger Verkehrsunfälle, doch die Folgen waren deutlich schwerwiegender: Mehr Verletzte und so viele Verkehrstote wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Diese Bilanz stellte die Kreispolizeibehörde Borken bei der Präsentation ihrer aktuellen Unfallstatistik vor – erneut nicht im Sitzungssaal, sondern direkt an einer Kontrollstelle im laufenden Einsatz.
Landrat Dr. Kai Zwicker und Polizeidirektor Paul Albers empfingen die Presse im Bus der Verkehrspuppenbühne. Von dort aus machten sie deutlich, dass hinter jeder Zahl ein menschliches Schicksal steht. Zwicker betonte, dass die Statistik nicht nur nüchterne Daten abbildet, sondern Leid und Belastungen für Betroffene und Angehörige sichtbar macht. Zwar sei die Gesamtzahl der Unfälle leicht gesunken, doch die Schwere der Folgen bereite große Sorgen.
Polizeirat Dominik Rezler, Leiter der Direktion Verkehr, stellte anschließend die wichtigsten Entwicklungen vor. 24 Menschen kamen 2025 im Straßenverkehr ums Leben – ein trauriger Höchststand der vergangenen zehn Jahre. Die Zahl der Schwerverletzten und Getöteten stieg um 11,4 Prozent. Besonders betroffen waren Rad- und Pedelecfahrende: Neun von ihnen starben, darunter acht Seniorinnen und Senioren. Zudem wurden erneut mehr Pedelecfahrende verletzt als Nutzer klassischer Fahrräder. Positiv entwickelte sich hingegen die Zahl der Unfallfluchten mit Personenschaden, die um 23 Fälle zurückging. Häufigste Unfallursachen blieben Vorfahrtsverstöße und Fehler beim Abbiegen.
Albers hob die Bedeutung des polizeilichen Opferschutzes hervor. Nach schweren oder tödlichen Unfällen stünden Angehörige und Beteiligte oft unter enormer Belastung, weshalb die Betreuung durch die Polizei ein zentraler Bestandteil der Arbeit sei.
Im Anschluss erhielten die Medienvertreter Einblicke in eine laufende Verkehrskontrolle. Im Fokus standen Geschwindigkeitsverstöße und der Schwerlastverkehr. Die Journalistinnen und Journalisten konnten die Messtechnik ausprobieren und einen Rauschgifthund im Einsatz erleben.
Mit der bewusst praxisnahen Pressekonferenz wollte die Kreispolizeibehörde zeigen, wie vielfältig Verkehrssicherheitsarbeit ist: Sie reicht von der Analyse der Unfallzahlen über Präventionsmaßnahmen bis hin zu konsequenten Kontrollen. Ziel bleibt es, die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen – denn jeder verhinderte Unfall bedeutet weniger Leid für die Menschen im Kreis Borken.

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Polizeirat Dominik Rezler, Leiter der Direktion Verkehr, stellte anschließend die wichtigsten Entwicklungen vor. 24 Menschen kamen 2025 im Straßenverkehr ums Leben – ein trauriger Höchststand der vergangenen zehn Jahre. Die Zahl der Schwerverletzten und Getöteten stieg um 11,4 Prozent. Besonders betroffen waren Rad- und Pedelecfahrende: Neun von ihnen starben, darunter acht Seniorinnen und Senioren. Zudem wurden erneut mehr Pedelecfahrende verletzt als Nutzer klassischer Fahrräder. Positiv entwickelte sich hingegen die Zahl der Unfallfluchten mit Personenschaden, die um 23 Fälle zurückging. Häufigste Unfallursachen blieben Vorfahrtsverstöße und Fehler beim Abbiegen.
Albers hob die Bedeutung des polizeilichen Opferschutzes hervor. Nach schweren oder tödlichen Unfällen stünden Angehörige und Beteiligte oft unter enormer Belastung, weshalb die Betreuung durch die Polizei ein zentraler Bestandteil der Arbeit sei.
Im Anschluss erhielten die Medienvertreter Einblicke in eine laufende Verkehrskontrolle. Im Fokus standen Geschwindigkeitsverstöße und der Schwerlastverkehr. Die Journalistinnen und Journalisten konnten die Messtechnik ausprobieren und einen Rauschgifthund im Einsatz erleben.
Mit der bewusst praxisnahen Pressekonferenz wollte die Kreispolizeibehörde zeigen, wie vielfältig Verkehrssicherheitsarbeit ist: Sie reicht von der Analyse der Unfallzahlen über Präventionsmaßnahmen bis hin zu konsequenten Kontrollen. Ziel bleibt es, die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen – denn jeder verhinderte Unfall bedeutet weniger Leid für die Menschen im Kreis Borken.

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