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Kultureller Austausch beim Generationenkochen

21.04.2026 - Generationenkochen wird weitergeführt. Senioren und Jugendliche trafen sich zum gemeinsamen Kochen Nach dem Abschluss des IHELP-Projekts im letzten Jahr beschlossen die Organisatoren des Generationenkochens, das Format weiterzuführen. Zum ersten diesjährigen Generationenkochen trafen sich dazu Senioren und Jugendliche in der Familienbildungsstätte. Eingeladen hatten jusina e.V. in Kooperation mit der Familienbildungsstätte (FABI), dem Verein Leben im Alter e.V. (L-i-A), dem Integrationsbüro der Stadt Bocholt und dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI). Auch das Berufskolleg am Wasserturm unterstützt das Projekt.

Ziel ist es, Menschen jeden Alters und jeder Herkunft zusammenzubringen und Freiwillige für ein Engagement zu begeistern. Gemeinsam Kochen Gekocht wurde unter der Anleitung von Ataf Chaudhry und seiner Frau Kanwal Chaudhry, die aus Pakistan stammen und seit vielen Jahren in Bocholt leben. Ataf Chaudhry ist nicht nur stellvertretender Vorsitzender des ACI, er gibt seit 2018 auch Kochkurse in der FABI und bringt seine Begeisterung für die pakistanische Küche gerne mit anderen Menschen zum Ausdruck. „Ich freue mich immer wieder, wenn ich mit unseren Gerichten Menschen aus drei verschiedenen Kontinenten begeistern kann und auch wenn keiner der Gäste die Rezepte kannte, so haben sie es doch klasse hinbekommen“, so Chaudhry. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde in vier bunt gemischten Gruppen gemeinsam gekocht. Menschen verschiedener Generationen mit Wurzeln aus der Ukraine, Griechenland, Guinea, Pakistan, Rumänien, Afghanistan, Syrien, Kroatien, Türkei und Deutschland arbeiteten Hand in Hand.

Generationsübergreifende Zusammenarbeit und Vielfalt „In der Küche ist das Alter egal – da geht es um gemeinsames Tun“, freute sich Susanne Rademacher von der Familienbildungsstätte. „Auch wenn wir einige schon kennen, so ist es doch immer wieder schön, neue Menschen, egal welchen Alters, kennenzulernen“, führt sie aus. Es wird deutlich: Die Veranstaltung war nicht nur ein kulinarischer Abend, sondern ein wertvoller Beitrag für mehr Verständnis, Offenheit und Miteinander in einer vielfältigen Stadtgesellschaft. Oder wie Teilnehmer Mohamad Omar es ausdrückt: „Ich habe neue Gesichter kennengelernt – das hat mir richtig Spaß gemacht. Ich hoffe, wir kochen bald wieder zusammen“.

Bruno Wansing, Integrationsbeauftragter der Stadt Bocholt, möchte das Format auch weiter anbieten: „Gerade, weil uns der Austausch von Jung und Alt und auch von Menschen mit und ohne internationale Familiengeschichte, den wir heute hier erlebt haben, so wichtig ist, werden wir das Generationenkochen auch weiterhin zwei Mal im Jahr stattfinden lassen“. Auch Agnes Wellkamp von jusina zeigte sich begeistert: „Mein Dank gilt allen, die unser neues Projekt ‚never walk alone‘ auch mit diesem Format mit Leben füllen.“

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