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Lichter für die Verstorbenen im Stadtwald

16.10.2026 - Lichteraktion am Sonntag, 1. November, ab 16.30 Uhr. Gemeinsame Veranstaltung von VHS, Dr. Benedikt Matenaer und Förderverein der Palliativstation. Schwimmende Lichter auf dem ehemaligen Flamingo-Teich. Teilnahme kostenfrei Palliativmediziner Dr.

Benedikt Matenaer und die Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg laden am Sonntag, 1. November 2026, gemeinsam zu einer Lichteraktion im Stadtwald ein. Ab 16.30 Uhr werden am ehemaligen Flamingo-Teich kleine Lichter zu Wasser gelassen. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die ihrer Verstorbenen gedenken möchten. Die Lichteraktion beginnt am Sonntag, 1.

November, um 16.30 Uhr am ehemaligen Flamingo-Teich im Bocholter Stadtwald, gegenüber dem Ziegengehege. Die Teilnehmenden setzen kleine Lichter auf das Wasser. Jedes Licht steht für einen Menschen, der verstorben ist und im Leben von Angehörigen und Freunden Spuren hinterlassen hat. Kurze Impulse, leise Musik und Momente der Stille begleiten das Gedenken. Die Veranstaltung lässt Raum für persönliche Gedanken ebenso wie für das gemeinsame Erinnern. „Trauer braucht Raum. Erinnerungen brauchen einen Ort, an dem sie sein dürfen.

Ein Licht anzuzünden kann ein ganz einfacher, aber zugleich sehr persönlicher Ausdruck von Liebe, Dankbarkeit und Verbundenheit sein“, sagt Dr. Matenaer. „Wir möchten mit dieser Lichteraktion einen geschützten Rahmen schaffen, in dem Menschen gemeinsam erinnern, innehalten und ihrer Verstorbenen gedenken können.“ Unterstützt wird die Aktion vom Förderverein der Palliativstation des St. Agnes-Hospitals Bocholt. Die Partner setzen damit ihre Zusammenarbeit aus dem vergangenen Jahr fort: Im November hatte die VHS mit der Veranstaltungsreihe „Zwischen Aufbruch und Abschied“ zahlreiche Menschen zusammengebracht, die sich mit Trauer und Tod auseinandersetzen.

Die Reihe war von Vorbildern aus den benachbarten Niederlanden inspiriert. Mit der Lichteraktion knüpfen VHS und Dr. Matenaer nun an dieses Angebot an. „Die Resonanz auf unsere Reihe im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie groß das Bedürfnis ist, offen über Tod und Trauer zu sprechen. Daran knüpfen wir gemeinsam an“, erklärt Bocholts Erster Stadtrat Björn Volmering, „Volkshochschule bedeutet auch, Räume für Themen zu öffnen, die alle Menschen betreffen.

Abschied und Erinnerung gehören dazu.“ Eingeladen sind alle, die sich angesprochen fühlen, unabhängig von Alter, Konfession oder Lebenssituation. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bei der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg möglich, auch online unter vhs.bocholt.de. Bei ungünstiger Witterung findet die Lichteraktion in angepasster Form statt. Dr. med.

Benedikt Matenaer ist Facharzt für Anästhesie, Schmerztherapeut mit dem Schwerpunkt Tumorschmerz und Palliativmediziner. Er arbeitet auf der Palliativstation des St. Agnes-Hospitals und leitet die ambulante Palliativversorgung in Bocholt.

Beide Bereiche hat er maßgeblich mit aufgebaut.

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