Stadt Bocholt fördert insektenfreundliche Gärten und Gebäudebegrünung
23.03.2026 - Stadt ermuntert zum ?Abpflastern?. Zuschuss für Begrünung Die Stadt Bocholt unterstützt Bürgerinnen und Bürger sowie ortsansässige Unternehmen bei der naturnahen Gestaltung ihrer Flächen. Durch gezielte finanzielle Anreize sollen neue Lebensräume für Insekten entstehen und das städtische Mikroklima nachhaltig verbessert werden. Interessierte können Zuschüsse für verschiedene Begrünungsmaßnahmen beantragen. Das fortschreitende Insektensterben stellt eine ernsthafte Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht dar, da der Verlust dieser Tierarten weitreichende Folgen für gesamte Ökosysteme und die menschliche Nahrungsgrundlage hat.
Um dieser Entwicklung auf lokaler Ebene entgegenzuwirken, hat die Stadt Bocholt Förderprogramme aufgelegt, die Privathaushalte und Gewerbetreibende zur insektenfreundlichen Gestaltung motivieren sollen. Wer auf seinem Grundstück heimische Pflanzen ansiedelt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Die Stadt übernimmt in diesem Rahmen 50 Prozent der Kosten für Saatgut, Stauden, Sträucher sowie Bäume. Für Privatpersonen liegt die Fördergrenze bei 1.000 Euro, während Unternehmen für umfangreichere Maßnahmen auf ihren Betriebsgeländen bis zu 10.000 Euro erhalten können.
Ein weiterer Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Entsiegelung von Flächen. Die Stadt Bocholt bietet Anreize, bestehende Schottergärten oder versiegelte Bereiche zurückzubauen und in naturnahe Zonen umzuwandeln. Entsiegelte Flächen ermöglichen das Versickern von Regenwasser entlasten so die Kanalisation. Förderfähig sind hierbei nicht nur die neuen Anpflanzungen, sondern auch die Kosten für das Entfernen und fachgerechte Entsorgen von Schotter, Kies oder Beton. Auch die Lieferung und das Einbringen von Mutterboden werden finanziell unterstützt, um eine erfolgreiche Neugestaltung zu gewährleisten. "Jeder Quadratmeter, der entsiegelt und naturnah bepflanzt wird, ist ein Gewinn für unsere heimische Insektenwelt und verbessert die Lebensqualität in unserer Stadt“, sagt Bocholts Stadtbaurat Dave Welling.
Ergänzend zur Bodengestaltung rückt die Stadt die Begrünung von Gebäuden in den Fokus, was insbesondere bei begrenztem Platzangebot eine effektive Lösung darstellt. Dachbegrünungen im privaten Wohnbau werden mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst, während für die Begrünung von Fassaden maximal 500 Euro pro Gebäude bereitstehen. Beteiligung am „Abpflastern“ Zusätzlich zu den dauerhaften Förderangeboten ermuntert die Stadt Bocholt alle Bürgerinnen und Bürger, sich am bundesweiten Wettbewerb „abpflastern“ zu beteiligen.
Bei dieser Aktion treten verschiedene Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an, um innerhalb des Zeitraums vom 21. März bis 31. Oktober möglichst viele Quadratmeter befestigter Flächen zu entsiegeln. Das Ziel ist es, graue Beton- und Asphaltwüsten in lebendige Grünflächen zu verwandeln und damit einen messbaren Beitrag zum lokalen Naturschutz zu leisten. Die neue Saison des Städtewettbewerbs startet offiziell am 21.
März 2026. Anwohnende, kommunale Einrichtungen und lokale Organisationen sind dazu aufgerufen, gemeinsam aktiv zu werden und die Schippe in die Hand zu nehmen. Jeder Quadratmeter, der im Rahmen dieser Aktion begrünt wird, zählt für die Platzierung im bundesweiten Ranking. Hierzu können Meldungen mit der Anzahl entsiegelter Quadratmeter sowie einem Vorher-Nachher-Foto an apflastern@bocholt.de gesendet werden. Unter allen Einsendungen verlost die Stadt Bocholt Pflanzgutscheine im Gesamtwert von 1000 Euro. „Dieser kollektive Einsatz stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Nachbarschaften, sondern sorgt auch für eine messbare Aufwertung des Wohnortes für kommende Generationen“, heißt es auf der Internetseite der Aktion.
Detaillierte Informationen zu den Förderbedingungen stellt die Stadtverwaltung unter zur Verfügung. Alle Informationen zum Wettbewerb „Apflastern“ gibt’s unter oder auf der Internetseite der Aktion unte
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Um dieser Entwicklung auf lokaler Ebene entgegenzuwirken, hat die Stadt Bocholt Förderprogramme aufgelegt, die Privathaushalte und Gewerbetreibende zur insektenfreundlichen Gestaltung motivieren sollen. Wer auf seinem Grundstück heimische Pflanzen ansiedelt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Die Stadt übernimmt in diesem Rahmen 50 Prozent der Kosten für Saatgut, Stauden, Sträucher sowie Bäume. Für Privatpersonen liegt die Fördergrenze bei 1.000 Euro, während Unternehmen für umfangreichere Maßnahmen auf ihren Betriebsgeländen bis zu 10.000 Euro erhalten können.
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Ergänzend zur Bodengestaltung rückt die Stadt die Begrünung von Gebäuden in den Fokus, was insbesondere bei begrenztem Platzangebot eine effektive Lösung darstellt. Dachbegrünungen im privaten Wohnbau werden mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst, während für die Begrünung von Fassaden maximal 500 Euro pro Gebäude bereitstehen. Beteiligung am „Abpflastern“ Zusätzlich zu den dauerhaften Förderangeboten ermuntert die Stadt Bocholt alle Bürgerinnen und Bürger, sich am bundesweiten Wettbewerb „abpflastern“ zu beteiligen.
Bei dieser Aktion treten verschiedene Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit gegeneinander an, um innerhalb des Zeitraums vom 21. März bis 31. Oktober möglichst viele Quadratmeter befestigter Flächen zu entsiegeln. Das Ziel ist es, graue Beton- und Asphaltwüsten in lebendige Grünflächen zu verwandeln und damit einen messbaren Beitrag zum lokalen Naturschutz zu leisten. Die neue Saison des Städtewettbewerbs startet offiziell am 21.
März 2026. Anwohnende, kommunale Einrichtungen und lokale Organisationen sind dazu aufgerufen, gemeinsam aktiv zu werden und die Schippe in die Hand zu nehmen. Jeder Quadratmeter, der im Rahmen dieser Aktion begrünt wird, zählt für die Platzierung im bundesweiten Ranking. Hierzu können Meldungen mit der Anzahl entsiegelter Quadratmeter sowie einem Vorher-Nachher-Foto an apflastern@bocholt.de gesendet werden. Unter allen Einsendungen verlost die Stadt Bocholt Pflanzgutscheine im Gesamtwert von 1000 Euro. „Dieser kollektive Einsatz stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Nachbarschaften, sondern sorgt auch für eine messbare Aufwertung des Wohnortes für kommende Generationen“, heißt es auf der Internetseite der Aktion.
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