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Waffenkontrollen und Getränkelimit werden auf dem Aasee Festival Bocholt notwendig
 
25.02.2026 - Bocholt verschärft die Regeln für eines seiner beliebtesten Sommerereignisse: Das Aasee-Festival erhält 2026 ein umfassend überarbeitetes Sicherheitskonzept. Ziel ist es, das Gelände besser zu kontrollieren, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig den Verkauf von Getränken und Speisen auf dem Festivalgelände zu stärken.
 
Vollständige Einzäunung und kontrollierte Zugänge
Erstmals wird der gesamte Bereich rund um die Badebucht komplett eingezäunt. Besucher gelangen nur noch über mehrere kontrollierte Eingänge (Checkpoints) auf das Gelände. Dort werden sämtlich Taschen überprüft – ein Schritt, der laut Stadtmarketing längst überfällig war.
 
Die Verantwortlichen verweisen auf die stark gestiegenen Besucherzahlen der vergangenen Jahre. Große Mengen mitgebrachter Ausrüstung hätten immer wieder zu Sicherheitsproblemen geführt und das Gelände stark belastet.
 
Nur noch 1 Liter Getränke pro Person
Besonders ins Auge fällt die neue Getränkeregel: Jede Person darf nur noch maximal einen Liter Getränk in einer nicht‑gläsernen Verpackung mitbringen.
 
Damit soll nicht nur das Müllaufkommen reduziert werden – die Veranstalter rechnen auch damit, dass mehr Besucher das gastronomische Angebot vor Ort nutzen. Glasbehälter bleiben strikt verboten.
 
Snacks und Picknickdecken sind weiterhin erlaubt. Für Kinder gelten Ausnahmen bei Babynahrung, ebenso für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen Spezialnahrung benötigen.
 
Verbot von Messern, sperrigen Gegenständen und Bollerwagen
Um Konflikte und Verletzungsrisiken zu minimieren, gilt ein klares Messerverbot. Auch waffenähnliche Gegenstände sind untersagt.
 
Darüber hinaus werden zahlreiche Gegenstände komplett verbannt:
Bollerwagen
Kühltaschen und Hartplastikboxen
Sackkarren
Stühle, Tische, Grills
Cateringplatten und Lieferdienst-Essen
Fahrradkörbe und andere sperrige Transportmittel
 
Die Veranstalter betonen, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um das Festival „sicher, sauber und familienfreundlich“ zu halten.
 
Festival bleibt kostenlos – Programm unverändert vielfältig
Trotz der neuen Regeln bleibt der Charakter des Festivals bestehen. Besucher erwartet weiterhin ein kostenloses Bühnenprogramm mit Livebands und DJs, ein großer Kinderbereich sowie zahlreiche Foodtrucks. Das Strandcafé erhält zusätzlich eine eigene kleine Bühne.
 
Der Sonntag steht traditionell im Zeichen der Familien: kreative Aktionen, Spiele und Mitmachangebote sollen den Tag besonders für Kinder attraktiv machen.
 
Kritik an Kommerzialisierung
Die Soziale Liste Bocholt reagierte umgehend und kritisierte die neuen Maßnahmen als Abkehr vom offenen Charakter des Festivals. Einzäunung und Kontrollen seien bei Innenstadtfesten nicht üblich. Die Wählergemeinschaft sieht in den Änderungen eher einen Schritt hin zu stärkerer Kommerzialisierung als eine rein sicherheitsbedingte Entscheidung.
 
Waffenkontrolle und Getränkelimit werden notwendig

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