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Polizei bekämpft Hauptunfallursache Überhöhte Geschwindigkeit

15.05.2026 - 59 km/h statt der maximal erlaubten 30 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Gildehauserstraße in Gronau. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet. Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 20 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 7.612 Fahrzeugen. Rund 9 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 137 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 527 Verwarngeldern und 4 Fahrverboten.

Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen: Nordkreis: außerorts mit 127 bei maximal erlaubten 70 km/h auf der B 70 in Vreden. Südkreis: außerorts mit 120 bei maximal erlaubten 70 km/h in Bocholt auf der Wertherstraße und innerorts mit 86 bei maximal erlaubten 50 km/h ebenfalls in Bocholt auf der Hamalandstraße. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.

 Polizei bekämpft Hauptunfallursache Überhöhte Geschwindigkeit

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