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Rauchwolke von Bocholt aus sichtbar - Drei Einsätze in nur 30 Minuten – Feuerwehr Rhede am Nachmittag stark gefordert
 
04.08.2026 - Ein einsatzreicher Nachmittag beschäftigte die Feuerwehr Rhede, die innerhalb von nur rund 30 Minuten zu drei unterschiedlichen Einsätzen alarmiert wurde.
 
Der erste Alarm erreichte die Einsatzkräfte um 14:25 Uhr. Eine Waldbrand-Früherkennungsanlage hatte eine vermeintliche Rauchentwicklung in einem Waldgebiet in Krommert gemeldet. Mit drei Fahrzeugen rückte die Feuerwehr zur angegebenen Stelle aus. Vor Ort konnten jedoch weder Rauch noch Brandgeruch festgestellt werden. Auch die Befragung von Anwohnern brachte keine Hinweise auf ein Schadensereignis. Bei der Erkundung der Umgebung entdeckten die Einsatzkräfte einen Mähdrescher, der auf einem angrenzenden Feld Erntearbeiten durchführte. Vermutlich hatte die Anlage die dabei entstandene Staubentwicklung als Rauch interpretiert und den Alarm ausgelöst.
 
Noch während die Einsatzkräfte die Abschlussmeldung an die Leitstelle übermittelten, gingen zeitgleich zwei weitere Notrufe ein: Eine ausgelöste Brandmeldeanlage an der Büssingstraße sowie ein gemeldeter Traktorbrand an der Büngerner Allee.
 
Die noch in Krommert eingesetzten Fahrzeuge fuhren unmittelbar weiter zur Einsatzstelle in Büngern. Parallel rückten die am Gerätehaus bereitstehenden Kräfte zur ausgelösten Brandmeldeanlage aus. Aufgrund der parallelen Einsatzlage wurde die Alarmierung auf Zugalarm erhöht und zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Rhede zur Unterstützung alarmiert.
 
Die Brandmeldeanlage stellte sich glücklicherweise als Fehlalarm heraus. Anders die Lage an der Büngerner Allee: Dort stand beim Eintreffen der ersten Kräfte ein Traktor bereits in Vollbrand. Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren eingeleitet. Gleichzeitig stellte die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs LF 10 die Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten sicher.
 
Dank des schnellen Eingreifens konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Anschließend wurde das Fahrzeug mit Löschschaum abgedeckt, um verbliebene Glutnester zuverlässig zu ersticken. Da die umliegende Vegetation aufgrund der anhaltenden Trockenheit stark ausgetrocknet war, wurde auch der unmittelbare Bereich vorsorglich mit Wasser benetzt, um ein Übergreifen des Feuers auszuschließen.
 
Rauchwolke von Bocholt aus sichtbar - Drei Einsätze in nur 30 Minuten – Feuerwehr Rhede am Nachmittag stark gefordert

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