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Alkohol und Drogen im Verkehr Polizei zieht Wochenbilanz

30.03.2026 - Samstagnachmittag stand ein Pkw in Vreden an einer Ampel an der B70 in Richtung Alstätter Straße und fuhr bei Grünlicht nicht an. Ein Zeuge sprach darauf den Fahrer an und stellte fest, dass dieser augenscheinlich eingeschlafen war. Der Mann setzte nach der Ansprache seine Fahrt fort. Der Zeuge informierte die Polizei und folgte dem fahrenden Wagen durch Vreden. Die Beamten konnten den Fahrer antreffen. Der Mann stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol.

Er verweigerte die Durchführung eines Atemalkoholtest und wurde zur Polizeiwache gebracht. Dabei leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten. Auf richterliche Anordnung nahmen die Beamten den Beschuldigten nach der Entnahme der Blutprobe in Gewahrsam. Gegen den Mann wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Die Ermittlungen dauern an. In der Nacht zu Montag trafen Polizeibeamten in Bocholt auf einen alkoholisierten Pedelecfahrer. Der Mann versuchte zunächst mit seinem Rad wegzufahren.

Trotz Ansprache durch die Beamten setzte er seine Fahrt fort und flüchtete. Kurze Zeit später konnte der Mann angehalten werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

In der vergangenen Woche stoppten die Einsatzkräfte der Polizei insgesamt 11 Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilgenommen hatten. In allen Fällen wurde den Fahrern eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten leiteten entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Im Einzelnen:Im Nordkreis registrierte die Polizei keinen Alkoholverstoß. In Gronau und in Ahaus standen zwei Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Drogen, in Vreden einer. Im Südkreis fuhr neben dem genannten Fall kein weiterer Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug. In Bocholt, Reken und Isselburg stoppten die Beamten jeweils in einem Fall, in Borken in zwei Fällen Verkehrsteilnehmer, die unter Drogen ein Fahrzeug führten. Die Polizei appelliert erneut eindringlich: Hände weg von Alkohol und Drogen! Wer im Straßenverkehr berauscht ein Fahrzeug führt, bringt sich und andere in Gefahr - unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist.

Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Verlust der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. (sb)

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